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14. November 2018

"Fälschen ist nicht gleich Fälschen"

In einem aktuellen Radiobeitrag für den WDR befasst sich der Journalist Clemens Hoffmann mit dem Umgang mit Plagiaten und fragt, ob sich eigentlich etwas geändert hat seit den letzten prominenten Plagiatsfällen. Auch Herr Prof. Rixen, Sprecher des Ombudsman für die Wissenschaft, kommt im Beitrag zu Wort.

Nachzuhören ist der Radiobeitrag in der Mediathek des WDR.


18. Oktober 2018

Neu eröffnet: WIE GLAUBWÜRDIG? Eine Ausstellung über Fahrlässigkeit, Betrug und die Prüfung von Integrität (bis 18.12.2018 in Berlin)

 

Seit dem 18.10.2018 wird im Foyer des Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrums in Berlin die Ausstellung "WIE GLAUBWÜRDIG? Eine Ausstellung über Fahrlässigkeit, Betrug und die Prüfung von Integrität" gezeigt. Die präsentierten Fälle verdeutlichen, wie menschliche Fehler und vorsätzliche Manipulationen die Integrität wissenschaftlicher Ergebnisse beeinträchtigen können. Eine Pressemitteilung zur Ausstellung finden Sie hier.

 

Die Ausstellung entstand in Kooperation des HEADT Centres (Humboldt-Elsevier Advanced Data & Text Centre) mit dem Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin. Interessenten, die die Ausstellung gern in Ihrer Institution zeigen würden, können sich gern an das HEADT Centre wenden (Kontakt).

 

Please find an English version of the exhibition "HOW TRUSTWORTHY? An Exhibition on Negligence, Fraud, and Measuring Integrity" here.

 

Wo? Im Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin, Geschwister-Scholl-Straße 1/3, 10117 Berlin

Wann? Noch bis zum 17.12.2018


Publikationen in der Medizin - Wie kann die Einhaltung der GWP gewährleistet werden?

Ein aktueller Artikel in der Forschung & Lehre diskutiert, welche Punkte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beachten sollen, wenn sie im Einklang mit der GWP und gleichfalls rechtlich abgesichert publizieren möchten. Beispielhaft liegt der Fokus auf dem Fachbereich der Medizin.

Hier gelangen Sie zum Artikel "Gute wissenschaftliche Praxis in der Medizin".


17. Oktober 2018

Plagiatsnachverfolgung in Bibliotheken: Rechtsgutachten zur datenschutzrechtlichen Lage in Deutschland

Im Februar 2017 hat der „Ombudsman für die Wissenschaft“ gemeinsam mit Bibliotheks- und Rechtsexpertinnen und -experten einen Workshop zum Thema „Plagiatsnachverfolgung in Bibliotheken“ durchgeführt. Schon im Rahmen dieses Workshops wurde diskutiert, inwieweit Universitätsbibliotheken die Öffentlichkeit in Bibliothekskatalogen darüber informieren dürfen, dass z.B. ein Doktorgrad wegen eines wissenschaftlichen Fehlverhaltens (etwa wegen eines Plagiats) rechtskräftig entzogen wurde. Angesichts der neueren datenschutzrechtlichen Entwicklungen (Datenschutz-Grundverordnung – DSGVO) hat der „Ombudsman für die Wissenschaft“ ein Rechtsgutachten zur Klärung der datenschutzrechtlichen Lage eingeholt.

 

Beauftragt wurde Herr Prof. Dr. Rolf Schwartmann, Leiter der Kölner Forschungsstelle für Medienrecht (Technische Hochschule Köln), zugleich Vorsitzender der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit und Mitglied der Datenethikkommission der Bundesregierung. Das Gutachten erläutert die – auch mit Blick auf die DSGVO – im Einzelnen sehr komplexe Rechtslage.

 

Das Gutachten kommt zu dem Ergebnis, dass in etlichen Bundesländern schon jetzt ein öffentlicher Hinweis darauf, dass der Doktorgrad z.B. wegen eines Plagiats rechtskräftig entzogen werde, zulässig wäre. Um ein möglichst hohes Niveau an Rechtssicherheit zu gewährleisten, empfiehlt sich in allen Bundesländern eine parlamentsgesetzliche Regelung, die klarstellt, dass solche öffentlichen Hinweise zulässig sind.

 

Das Gutachten mit dem Titel "Datenschutzrechtliche Zulässigkeit der Kenntlichmachung des Entzugs eines Doktorgrades in (Online-)Bibliothekskatalogen" steht hier zum Download bereit.

 

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse des Gutachtens bieten der FAZ-Artikel „Plagiate müssen erkennbar sein“ sowie der Aufsatz "Die Veröffentlichung des Entzuges von Doktorgraden und der Datenschutz" (Schwartmann/Hermann/ Mühlenbeck in der RDV 05/2018).


EARMA Ethics and Research Integrity Officer Network open meeting (am 08.11.2018 in Brüssel)

Die European Association of Research Managers and Administrators (EARMA) hat das internationale Ethics and Research Integrity Officer Network gegründet. Wer im Netzwerk mitwirken und sich zu Best Practices mit internationalen Experten austauschen möchte, ist bestenfalls selbst auf einer praktischen Ebene mit der Implementierung wissenschaftlicher Integrität in Hochschulen oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen befasst. Netzwerktreffen sind von jetzt an regelmäßig geplant.

 

Das erste Treffen findet am 8.11.2018 in Brüssel statt. Sie können sich hier anmelden (für EARMA-Mitglieder gibt es reduzierte Teilnahmegebühren).


24. September 2018

Der Jahresbericht 2017 ist online

Neben dem aktuellen Tätigkeitsbericht des Ombudsgremiums sind die Schwerpunktthemen des Jahresberichts 2017 der Schutz von Whistleblowern in der Wissenschaft sowie der Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten seitens der Journale und Wissenschaftsverlage. In einem weiteren Kapitel werden die Ergebnisse des vom Ombudsman ausgerichteten Workshops zum Thema "Plagiatsnachverfolgung in Bibliotheken" zusammengefasst.


25. Juli 2018

"Wenn die eigene Idee unter anderem Namen auftaucht" - Interview zum Ideenplagiat mit Prof. Stephan Rixen

Ein Interview mit Prof. Stephan Rixen zu den Folgen und zur Prävention von "Ideenklau" in der Wissenschaft finden Sie in der Forschung & Lehre oder hier. Das Interview führte Katrin Schmeermund.


23. Juli 2018

Interview zu Pseudo-Journalen und Peer-Review mit Prof. Joachim Heberle in der Forschung & Lehre

"Als ernsthafter Wissenschaftler sollte ich die relevanten Zeitschriften meines Fachgebiets kennen." Prof. Joachim Heberle erklärt, woran man Pseudo-Journale erkennt und wie sich Forschende und die Öffentlichkeit vor Betrug schützen können. Nachzulesen in der aktuellen Forschung & Lehre.


11. Juli 2018

"We need more investigations into research misconduct" - Report des UK House of Commons Science and Technology Committee

Seit 2013 sollen Universitäten in Großbritannien jährlich einen Bericht zu Fehlverhaltensuntersuchungen publizieren. Diese Forderung haben sich die Universitäten in einem Concordat, das auch die staatlichen Forschungsförderer unterstützen, selbst auferlegt. Der öffentliche Untersuchungsbericht ist Voraussetzung für den Erhalt staatlicher Forschungsfördergelder.

 

Im aktuellen Report "Research Integrity" analysiert das House of Commons Science and Technology Committee, ob und wie die britischen Universitäten dem Concordat folgen. Die wichtigste Schlussfolgerung: Wer meldet, es habe keine Fehlverhaltensfälle gegeben, ist wenig glaubwürdig. Britische MPs fordern deshalb Konsequenzen für Unis, die wissenschaftliches Fehlverhalten nicht ernst genug nehmen - bestenfalls in Form eines Watchdog, der universitäre Verfahren prüft.

 

Nachzulesen im Guardian hier und hier.


11. Juli 2018

"Wer Whistleblower nicht schützt, schadet der Wissenschaft" - Essay von Prof. Stephan Rixen im Laborjournal

Für die Sommerausgabe des Laborjournals verfasste Prof. Stephan Rixen einen Artikel zur Bedeutung von Whistleblowern in der Wissenschaft und erklärt, warum gute wissenschaftliche Praxis als Teil der Compliance von Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen zu deren Schutz beiträgt. Nachzulesen ist der Essay hier.


20. März 2018

Die Fotos und Videomitschnitte des Ombudssymposiums 2018 sind online

Wir freuen uns, Ihnen die Fotos des diesjährigen Symposiums der Ombudspersonen für Gute Wissenschaftliche Praxis, sowie die Videomitschnitte der Symposiumseröffnung, der Vorträge sowie der Podiumsdiskussion präsentieren zu können.


19. Februar 2018

Zum Umgang mit Forschungsdaten - Prof. Rixen in der 'Forschung & Lehre'

In der aktuellen 'Forschung und Lehre' (2/18) definiert Prof. Dr. Stephan Rixen den Begriff "Forschungsdaten" mit Blick auf die gute wissenschaftliche Praxis und geht unter anderem auf die Frage ein, wem Daten "gehören".

 

Nachzulesen ist der Artikel hier.


11. Februar 2018

Wie gut klappt der Kampf gegen Betrug? - Interview mit Prof. Stephan Rixen

Jeanne Rubner (Bayerischer Rundfunk, Redaktion Wissen und Bildung Aktuell) interviewte Herrn Prof. Stephan Rixen (Sprecher des Gremiums Ombudsman für die Wissenschaft) zum Thema "Saubere Forschung - Wie gut klappt der Kampf gegen Betrug?" für das Campusmagazin des BR. 

 

Das Interview können Sie hier nachhören.


05. Februar 2018

Prof. Dr. Joachim Heberle zum Thema "Whistleblower in der Wissenschaft" beim Deutschlandfunk

Für einen Beitrag des Deutschlandfunks hat Herr Prof. Heberle, Mitglied des Ombudsman für die Wissenschaft, ein Interview zum Thema "Whistleblower-Schutz" gegeben.

 

Den Beitrag "Wer wagt, verliert" von Christine Westerhaus finden Sie hier.


24. November 2017

"Integrität muss gelebt werden" - Prof. Dr. Stephan Rixen zum Thema Whistleblower-Schutz

Im Artikel "Integrität muss gelebt werden" (erschienen im duz Magazin, 10/2017) erklärt Prof. Dr. Stephan Rixen (Sprecher des Ombudsgremiums), warum funktionierende Compliance-Strukturen in wissenschaftlichen Einrichtungen Voraussetzung für den Schutz von Whistleblowern - und von zu Unrecht Beschuldigten - sind.


25. Oktober 2017

Das nächste Ombudssymposium findet am 08./09. Februar 2018 in Berlin statt

Das nächste Symposium der Ombudspersonen für Gute Wissenschaftliche Praxis wird am 08. und 09. Februar 2018 in Berlin stattfinden. Thema des Symposiums ist „20 Jahre Research Integrity in Deutschland - Was hat sich verändert? Wie geht es weiter?“

Am 08. Februar wird es diverse Referate internationaler Sprecher/innen sowie eine Podiumsdiskussion zu aktuellen Fragen wissenschaftlicher Integrität geben. Am 09. Februar können die Ombudspersonen in thematischen Workshops ihre Erfahrungen austauschen. Das Symposium wird vom Ombudsman für die Wissenschaft organisiert und gemeinsam mit der DFG veranstaltet. 

 

Das Programm des Symposiums finden Sie hier.


29. August 2017

Fernseh-Interview mit Prof. Dr. Joachim Heberle: Ombudsman und Whistleblower

Bei einem Besuch der Tschechichen Akademie der Wissenschaften in Prag gab Herr Prof. Dr. Heberle, Mitglied des Ombudsgremiums seit 2014, ein Interview über die Funktion und Arbeitsweise des Ombudsman sowie zum Thema Whistleblower-Schutz für das Tschechische Fernsehen.

 

Das Interview in Englischer Sprache finden Sie hier im untersten Video auf der Website.


28. Juli 2017

Interview mit Prof. Dr. Stephan Rixen in der Süddeutschen Zeitung

Ein aktuelles Interview zum Thema der Konfliktlösung in Ombudsverfahren mit dem Sprecher des Gremiums Ombudsman für die Wissenschaft, Prof. Dr. Stephan Rixen, finden Sie in der Süddeutschen Zeitung. Das Interview führte die Journalistin Christine Prußky.


09. Mai 2017

Relaunch der ENRIO Website

Die neue Website des European Network of Research Integrity Offices (ENRIO) ist online!

 

http://www.enrio.eu/


24. März 2017

The European Code of Conduct for Research Integrity

Im März 2017 hat ALLEA (ALL European Academies) die überarbeitete Version des European Code of Conduct veröffentlicht. Als Mitglied von ENRIO war der Ombudsman für die Wissenschaft aktiv an der Überarbeitung der ersten Version des Codes of Conduct beteiligt.

 

Link zum Download: The European Code of Conduct


06. Februar 2017

Ombudsman-Workshop „Plagiatsnachverfolgung in Bibliotheken“

Die Teilnehmer des Workshops zur „Plagiatsnachverfolgung in Bibliotheken“ (von links nach rechts): Hjördis Czesnick, Alexander Peukert, Eric W. Steinhauer, Johannes Fournier, Andreas Degkwitz, Joachim Heberle, Brigitte M. Jockusch, Stephan Rixen, Beate Tröger, Hans-Peter Krieger und Armin Talke. © Ombudsman für die Wissenschaft

 

Am 6. Februar 2017 hat der Ombudsman für die Wissenschaft in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften einen Workshop zum Thema „Plagiatsnachverfolgung in Bibliotheken“ veranstaltet.

 

Neben den Mitgliedern des Ombudsgremiums Prof. Brigitte M. Jockusch, Prof. Joachim Heberle und Prof. Stephan Rixen, der den Workshop moderiert hat, nahmen folgende Vertreter und Vertreterinnen aus dem Bibliotheksbereich am Workshop teil:  

 

Prof. Dr. Andreas Degkwitz, Direktor der Universitätsbibliothek der HU, Berlin,

Dr. Beate Tröger, Direktorin der Universitäts- und Landesbibliothek Münster, zugleich Mitglied des Bundesvorstandes des Deutschen Bibliotheksverbandes (dbv),

Ass. iur. Hans-Peter Krieger, Justiziariat Deutsche Nationalbibliothek, Frankfurt/ M.,

Prof. Dr. Eric W. Steinhauer, Universitätsbibliothek Hagen,

Ass. iur. Armin Talke, Staatsbibliothek zu Berlin, zugleich Vorsitzender der Rechtskommission des Deutschen Bibliotheksverbandes (dbv).  

 

Als Spezialist für Fragen des Urheberrechts wurde Herr Prof. Dr. Alexander Peukert, Goethe-Universität Frankfurt/ M. zum Workshop eingeladen.

Die DFG-Geschäftsstelle war vertreten durch Herrn Dr. Johannes Fournier (Programmdirektor Gruppe Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme).


09. Dezember 2016

Neue Mitglieder des Ombudsman für die Wissenschaft: Prof. Dr. Renate Scheibe und Prof. Dr. Daniela M. Männel

Der DFG-Senat wählte die Pflanzenphysiologin Prof. Dr. Renate Scheibe und die Immunolgin Prof. Dr. Daniela M. Männel in das Gremium Ombudsman für die Wissenschaft. Zukünftig wird sich das Ombudsgremium aus vier Mitgliedern zusammensetzen.

Die vollständige Pressemitteilung der DFG zur Wahl der neuen Gremiumsmitglieder finden Sie hier.


26. August 2016

5. World Conference on Research Integrity (WCRI) 2017

Die 5. World Conference on Research Integrity (WCRI) findet vom 28. bis 31. Mai 2017 in Amsterdam statt.