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Ombudsman für die Wissenschaft

Der Ombudsman für die Wissenschaft wurde 1999 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zur Beratung und Vermittlung zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu Themen der wissenschaftlichen Integrität eingerichtet. Grundlage der Tätigkeit des Ombudsman für die Wissenschaft ist die DFG-Denkschrift zur „Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis“.

 

Das ehrenamtlich tätige Ombudsgremium steht grundsätzlich als Ansprechpartner für allgemeine Fragen zu den Regeln guter wissenschaftlicher Praxis zur Verfügung. Sollten darüber hinaus konkrete Hinweise auf mögliche Verletzungen der Regeln guter wissenschaftlicher Praxis vorgetragen werden, berät der Ombudsman alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und kann unterstützend tätig werden, wenn sich die Schilderung auf Angehörige deutscher Forschungseinrichtungen und Universitäten bezieht. Ziel einer solchen Unterstützung ist es, einen Konflikt zwischen den Beteiligten durch eine Vermittlung beizulegen, wobei eine Konfliktlösung immer nur nach Maßgabe der Regeln guter wissenschaftlicher Praxis erfolgen kann.

 

Die Mitglieder des Gremiums werden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft eingesetzt, sie sind jedoch in ihrer beratenden und unterstützenden Tätigkeit eigenständig. Die DFG wird nicht in ein Ombudsverfahren involviert oder über die Inhalte und Beteiligten informiert.

 

Der Ombudsman für die Wissenschaft wurde neben den lokalen Ombudspersonen der Hochschulen und Forschungseinrichtungen eingesetzt, um eine alternative Möglichkeit zur Beratung und Vermittlung zu schaffen. Anfragenden Personen steht es frei, ob sie sich an den Ombudsman für die Wissenschaft oder an lokale Ombuds­personen wenden.

 

Anliegen, die an den Ombudsman herangetragen werden, werden grundsätzlich strikt vertraulich behandelt. Weitere beteiligte Personen, Institutionen oder Leitungsgremien werden vom Ombudsman nicht oder nur mit dem Einverständnis der Hinweisgeber informiert. Die Gewährleistung der Vertraulichkeit dient dem Schutz aller in ein Verfahren involvierten Personen. Sie gilt deshalb auch über den Abschluss eines Falles hinaus.